Julia Buschmann

Ich mache meinem Nachnamen gerne alle Ehre. Je wilder eine Landschaft, je unberührter, umso besser.

2012 besuchte ich erstmals die weiten Prärien im Osten Kolumbiens, wo ich seit 2014 lebe. Feuchtsavannen und Galeriewälder beheimaten fast 1800 Tierarten. Eine den Gauchos ähnliche Cowboykultur ist hier bis heute erhalten. Die östlichen Anden laufen hier in endlose Ebenen aus, die Flüsse des Hochlands münden hier schließlich in den sagenumwobenen Orinoko und die Menschen leben (noch) im Einklang mit der Natur.

Die “Llanos”, wie die Ebenen auf Spanisch heißen, beherbergen Mythen, Weisheiten und eine der besterhaltensten Cowboykulturen und gleichzeitig reichsten Artenvielfalten der Erde.

Wie so vieles auf der Welt, läuft auch diese Region Gefahr, dass ihre Schätze dem Fortschritt und der industriellen Entwicklung zum Opfer fallen, hinzu kommen Korruption und die Gier nach Rohstoffen.

Der Ökotourismus steckt hier noch in den Kinderschuhen, doch er bietet ein klein wenig Hoffnung, dass die Schätze gewertschätzt und geschützt werden. Gemeinsam mit meinem Partner stecke ich hinter Wild Llanos, einem Wildtier- und Natur-Touranbieter vor Ort.

Auf Buschpost fröne ich meiner Liebe zum Schreiben. Ich bin Co-Autorin des Werkes Alone Together – Tales of Sisterhood and Solitude, einer Sammlung von Reisegeschichten aus Lateinamerika. Zudem habe ich Artikel und Texte als freie Journalistin veröffentlicht und stehe auch für Textaufträge und Übersetzungen aus dem Englischen zur Verfügung.

Buschpost ist eine Sammlung von Eindrücken, Gedanken und Anekdoten aus den Llanos und anderen Gegenden Kolumbiens und der Erde. Mal ausführlich, mal knapp, mal in Bildern sende ich “Post aus dem Busch”.

Das Leben in Kolumbien fühlt sich nicht selten an als sei man im Taka-Tuka-Land.
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