Lushes upon Lushes of Green, Horsemen, Bullets and a Rainbow

‘Corocora’, our red Suzuki GZ 150 motorbike that had taken us so reliably from the eastern plains of Colombia all the way to the Pacific and back, crossing three Andean ranges and various climate zones, navigating potholes the size of craters and off-piste dirt treks successfully, was now heading out of Yopal and into the…

Zurück in der Zukunft oder “wie man es endlich nach oben schafft”

Wieder sitze ich da und schaue in die Ferne, lasse den Blick schweifen über die weiten Ebenen und das satte Grün der Savanne. Es ist fast als schlüpfe all die Weite in mich hinein je länger ich sie anschaue, als lege sie sich über jeden noch so kleinen schwermütigen Gedanken in meinem Innern und besänftige…

Go west, young (wo)man

I washed down the last fries with a beer. I had never been drinking beer. Tried it, yes, but never liked it. Too bitter, too strong. Now it suddenly tasted of golden sun, freedom and happiness, very much like a beer ad would suggest. It was not too strong either, just pleasantly cold and refreshing…

The story of how a chicken moved to Colombia

About 3.5 years ago I met a Colombian while studying. In Newcastle, England. And he went on and on and ooon about how beautiful his country is. “Colombia, yeah right…”, I thought. In my head there was an entirely different image to the sound of this name. I admit it.

Alleine auf einer einsamen Insel am Ende der Welt…

Die zerklüfteten kleinen Hügel fielen ins Meer hinab, mündeten in das grüne Blau der Südsee. Der Wind warf ein paar kleine Wellen an den Strand und ließ die orangefarbenen Blumen tanzen, zittern und sich wiegen. Es roch nach Salz, nach Seetang, nach Sand, nach Blumen und nach Freiheit. Ich weiß nicht, ob ich mich schon…

Tamara – A Colombian Coffee Town

A visit to Casanare’s ‘zona cafetera’, on the trail of a bloody historical chapter and into the patio of lovely people, los Tamareños  “Six hens and a rooster”, Doña Marina sums up her most precious possessions. “And this mandarine tree”, she adds and reaches for two impressively large mandarines that she hands over to us in…

Der Alte und das Outback

Die Sonne hatte ihren höchsten Stand erreicht. Die zerfledderten heißen Stoffsitze in dem alten Kombi dünsteten unser rosafarbenes europäisches Fleisch wie rohes Hühnchen. Ich fragte mich wie lange es dauern würde, bis wir nach Frischgebratenem rochen. Während ich solch seltsame Gedanken spann – es lag gewiss an den vierzig Grad im Schatten -, fuhren wir…

Wie ich einmal fast Kamelführer wurde

Ich sitze in einem durchschnittlich schlechten Pub unweit der staubigen Hauptstraße, die durch Alice Springs führt, jenem Kaff im heißen und roten Herzen Australiens, genau dort, wo sich die Linien kreuzen würden, zeichnete man eine Gerade von Zentralnordaustralien nach Zentralsüdaustralien und eine von Zentralwestaustralien nach Zentralostaustralien. “Ya lookin’ like a country girl. What ya up…

Hilberto, der Pferdeflüsterer

Einige Kilometer abseits der breiten Landstraße, die auf die Hauptstadt der Provinz zuführt, parkt ein schmutzig weißer Kleintransporter. Sein Besitzer Hilberto hat sich ein Lasso über die Schulter geschwungen, hält einen breiten schwarzen Plastikeimer in der rechten Hand und betritt nun eine Lichtung in dem spärlichen Wäldchen der Pferdekoppel. Ein Schimmel mit rosafarbener Nase und…

Zukunftsfilm

Das Moped saust summend über die nächtliche Landstraße. Es riecht nach lauer Sommernacht, nach Staub und verklungener Hitze. Der Helm wackelt schief auf meinem Kopf, er ist viel zu groß. Ich stelle mir vor, meine Augen seien Kameralinsen und ich filme die Szene in Gedanken. Mal filme ich aus meiner Position als Beifahrer hinten auf…

Von Männern, Frauen und Literaten

Es war Samstag. Die Sonne hatte noch nicht ihren höchsten Stand erreicht. Es fehlten ihr noch etwa drei Stunden und so schien sie mir trotz Cappy genau ins Gesicht. Grell, warm und erbarmungslos dünstete sie mich in meiner weißen Bluse und der blauen Stoffhose als ich Richtung Osten über die staubige Landstraße radelte. Zu meiner Linken erstreckten…

5 Dinge, an die ich mich in Kolumbien nie gewöhnen werde

Kolumbien und Europa – dazwischen, so scheint es mir, liegen Welten, zumindest jedoch ein großer Ozean. Verstehen Sie mich nicht falsch, ich liebe meine Wahlheimat. Kulturell jedoch bin ich zu einem Individualisten erzogen worden, von Haus aus bin ich unabhängig, eher introvertiert und hab es gerne ruhig. Ach ja, Kinder mag ich deshalb auch nicht…

Kolumbien: 5 Fakten über das neue Traumziel

Kolumbien hat sich in den letzten Jahren rasant gewandelt. Zunehmend sicherer und fortschrittlicher bewahrt der Andenstaat trotz allem seinen Kolonialcharme. Nicht zuletzt dank seines alten Images, das ihm noch immer wie ein Schatten anhaftet, ist das Land vom Massentourismus bisher verschont geblieben. Das einzige Risiko ist bleiben zu wollen. So der offizielle Slogan des Fremdenverkehrsbüros, ein…

3 Lessons from Inspiring People

Lately, I met some inspiring folks. And I told them so. Not to get their attention or sympathy but because I truly meant it. Here are four examples of the inspiring people I met: The entrepreneur After graduation my friend Alex was struggling to get a job. He was surprisingly young for a master graduate (he…

Kolumbiens Kulinarik – Gaumenreise durch einen Tag

Anders als die der mexikanischen Kollegen ist die kolumbianische Küche eine die auf Schärfe und exzessives Würzen verzichtet. Kein Wunder, hat Kolumbien schließlich einen Artenreichtum – auch an Früchten – zu bieten, der die Bevölkerung das ganze Jahr hindurch mit erntefrischem Gemüse, Obst, Getreide und Kräutern versorgt. Vom kalten Hochland bis zu den tropischen Küsten…

Don’t Follow Your Dream, Gen Y!

Self-help books, TED talks and magazine articles seem to have been centered around one theme in particular over the last decade or so: Follow Your Dream That’s a lot of pressure. What if, instead, we just let go of our dreams and suddenly feel great relief? I have spent the last five years or so…

Für Europa ist Südamerika ein Mann mit Schnurrbart und Revolver

Für Europa ist Südamerika ein Mann mit Schnurrbart, Gitarre und Revolver „Für Europa ist Südamerika ein Mann mit Schnurrbart, Gitarre und Revolver”, hatte der kolumbianische Schriftsteller Gabriel Garcia Márquez einmal gesagt. Damit lag er sicherlich nicht falsch. Aktuell recherchiere ich zum Thema sozialer Wandel in Kolumbien. Bei der Bemühung um Interviews vor Ort, wurden mir…

Mauro, Vater des Viehs

Eigentlich hatten wir nur einen Hahn kaufen wollen. Doch dann betraten wir ein wahrlich wunderliches Wunderland. Wir hatten eigentlich nur nach einem geeigneten Hahn suchen wollen. Unsere Hennen legen nicht ordentlich, also bedarf es eines Alphatieres, das einmal ein wenig Leben in den trägen Haufen bringt. Als wir dann Mauros Grundstück betreten, will ich mir immerzu…

Dinge, die ich in Kolumbien lerne

Geduld Egal wo, egal was. Alles (hier) braucht seine Zeit. Gelassen habe ich die Worte „sofort” und „mal eben” aus meinem Wortschatz gestrichen. Wir gehen „mal eben” einkaufen. Soll heißen, dass zuhause eine kleine Inventur mit anschließender Diskussionsrunde darüber beginnt, was fehlt, was wir brauchen und was denn wohl gerade im Angebot ist und deswegen…

Fünfzehn Klimazonen bis zum Paradies

Der Bus schaukelt aus Bogotá hinaus, wiegt sich immer geradeaus. Giftgrüne Wiesen, seichte Hügel in der Ferne. Dann Eukalyptuswäldchen. Felsige Hügel und Hänge. Schließlich Kartoffelfelder. Die Wolken hängen tiefer wie sich der Bus die kurvigen Hänge hinauf schnaubt. Frühlingszwiebeln stehen auf den Feldern der „kalten Erde”. Wettergegerbte Menschen mit harten Gesichtszügen und dicken Wollponchos verkaufen…

Bogotá – Bohême City

Bohême City Bogotá – eine der vielleicht letzten Bohême Zufluchten der Welt Ertrinken die armen Künstler im New Yorker Williamsburg, Londoner Hackney, in Kreuzberg, Barcelona oder Paris längst in horrenden Mietschulden, können sie kaum mehr ihren Tee genießen ohne das hiesige Café mit Flat White schlürfenden Mac-Yuppies teilen zu müssen oder ganz grundsätzlich im bunten…

Kolumbiens Motto: ,,Sorge dich weniger. Lebe mehr.”

Preocúpete menos. Vive más. Sorge dich weniger. Lebe mehr. So steht es auf einer Hauswand nahe der schmuddeligen, zu jeder Tageszeit rammelvollen Avenida Jimenéz im Zentrum von Bogotá. Eine Nation und ihr Motto. Wozu sorgen? Es hilft ohnehin nicht, sich zu ärgern, zu sorgen, zu beschweren. Nichts ändert sich, nichts wird besser dadurch. Stattdessen, lebe…